Therapie des Prostatakarzinoms
Die Behandlung des metastasierten Prostatakarzinoms hat in den letzten Jahren einen Quantensprung gemacht.
Heute steht nicht mehr nur die klassische Hormontherapie im Fokus, sondern meist eine Kombinationstherapie,
die deutlich bessere Überlebenschancen bietet.
Je nach individueller Situation kommen moderne Androgenrezeptor-Antagonisten, Chemotherapien
oder die innovative Radioligandentherapie (z.B. Lutetium-177-PSMA) zum Einsatz.
Letztere zerstört Krebszellen gezielt von innen heraus, selbst wenn diese über den ganzen Körper verteilt sind.
Durch diese personalisierten Ansätze lässt sich die Erkrankung oft über viele Jahre bei guter Lebensqualität kontrollieren.
Individualisierte Therapie des Prostatakarzinoms: Von Mikrobiom bis Tripeltherapie (CME-Kurs)
CME-Kurs.de - Gültig bis: 05.12.2026
Prof. Dr. med. Ahmed Magheli, Berlin; Prof. Dr. med. Neil Shore, Myrtle Beach
https://www.cme-kurs.de/cdn2/pdf/Handout_Individualisierte-Therapie-mHSPC.pdf
Highlights vom ASCO und ASCO-GU –Update Prostatakarzinom (CME-Kurs)
CME-Kurs.de - Gültig bis: 17.11.2026
Prof. Ahmed Magheli, Berlin; Prof. Fred Saad, Montreal; Prof. Martin Bögemann, Münster
https://www.cme-kurs.de/cdn2/pdf/Handout_ASCO-ASCO-GU-Update-Prostatakarzinom.pdf
Zitat: "Die Patienten müssen frühzeitig behandelt werden, solange der Tumor noch hormonsensibel ist. Wenn mit der Behandlung bis zum mCRPC gewartet wird, sind alle bisher geprüften therapeutischen Optionen nicht sehr erfolgreich, sondern verlängern die mittlere Gesamtüberlebenszeit nur um drei bis vier Monate im Vergleich zu Placebo. Im optimalen Fall kann die Restlebenserwartung der Männer mit einem mCRPC maximal verdoppelt werden, wenn Medikamente intelligent nacheinander eingesetzt werden und mit der Verabreichung der nachfolgenden Therapieschemata nicht zu lange gewartet wird"
Update Prostatakarzinom
Universitätsmedizin Göttingen - 16.10.2025
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