Presseschau 3. Quartal 2026
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Was bedeutet palliativ? Palliative Versorgung verständlich erklärt
Strube Stiftung - 13.09.2026
Apalutamid in der Behandlung von kastrationsresistentem Prostatakrebs:
Erkenntnisse aus klinischen Studien (Übersetzung)
National Library of Medicine - 13.09.2026
Apalutamide-induced prostate-specific antigen response and its association with clinical outcomes in metastatic castration sensitive prostate cancer (Review) (Übersetzung)
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6295778/
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Deutsche Zusammenfassung:
Wichtigste Erkenntnisse
Schnelle und tiefe PSA-Senkung:
Die Kombination von Apalutamid + ADT führt bei einem Großteil der Patienten zu einer raschen und ausgeprägten Senkung des PSA-Spiegels (z. B. PSA-Abfall um ≥ 90% [PSA90] oder Erreichen eines Wertes von ≤ 0,2 ng/ml).
Aus den Daten der Phase-III-Studie TITAN geht hervor, dass ein PSA90-Ansprechverhalten sowie ultraniedrige PSA-Werte bereits nach 3 bis 6 Monaten erreicht werden.
Prognostische Bedeutung & Klinischer Nutzen:
Ein frühes und tiefes PSA-Ansprechen korreliert direkt mit einer signifikanten Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) und des radiografischen progressionsfreien Überlebens (rPFS).
Zudem verzögert sich das Fortschreiten der Erkrankung zum kastrationsresistenten Prostatakarzinom (CRPC).
Vergleich mit anderen Therapien (Real-World-Daten):
Real-World-Vergleichsstudien zeigen, dass Patienten unter Apalutamid Schwellenwerte wie PSA90 oder ultraniedrige PSA-Spiegel häufiger und schneller erreichen als unter Abirateron oder Enzalutamid, was mit einer geringeren Mortalität nach 24 Monaten assoziiert war.
Klinische Schlussfolgerung:
PSA-Reaktionsparameter dienen als nützliche frühe Surrogat-Endpunkte, um den Behandlungserfolg abzuschätzen und Therapieentscheidungen zu unterstützen. Sie sollten jedoch stets in Kombination mit Bildgebung und der klinischen Gesamtbeurteilung des Patienten genutzt werden.
Ausschließlich lokale Salvage-Therapie bei lokalem Rezidiv eines Prostatakarzinoms nach Strahlentherapie
Androgendeprivationstherapie (ADT) beim metastasierten Prostatakarzinom
SPRINGER NATURE Link - Open access - Published: 04 September 2026
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s41973-026-00343-6.pdf
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Der Springer-Artikel erklärt darin unter anderem die neuen, und bei Patienten noch eher wenig bekannten Begriffe:
APMN „androgen pathway modulation-naïve disease“
Der Patient hat bisher noch keine hormonelle Therapie erhalten, die den Androgensignalweg moduliert.
Hauptsächlich bekannt als mHSPC (metastatic hormone-sensitive prostate cancer / metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom) oder allgemein als hormonsensitives Prostatakarzinom.
APMR „androgen pathway modulation-resistant disease“
Es handelt sich dabei um einen medizinischen Fachbegriff, der ein fortgeschrittenes Stadium des Prostatakarzinoms beschreibt. In dieser Phase reagieren die Tumorzellen nicht mehr auf moderne Hormontherapien, welche die Signalwege der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) blockieren.
Der Begriff wird in der Onkologie zunehmend verwendet (oft deckungsgleich oder als Unterform des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms / mCRPC), um Patienten nach dem Versagen moderner ARPI-Therapien präzise zu klassifizieren.
APMS „androgen pathway modulation-sensitive disease"
Die Erkrankung spricht aktuell gut auf Medikamente an, die die Androgenwirkung unterdrücken.
Die Tabelle 3 zeigt dabei das
Nebenwirkungsmanagement nach Wirkstoffklasse