Grundlagenwissen
Ein metastasiertes Prostatakarzinom
bezeichnet ein fortgeschrittenes Stadium von Prostatakrebs,
bei dem sich Tumorzellen vom ursprünglichen Tumor in der Prostata gelöst
und in anderen Regionen des Körpers angesiedelt haben.
In diesem Stadium ist eine vollständige Heilung in der Regel nicht mehr möglich.
Das primäre Ziel aller medizinischen Maßnahmen ist ein palliativer Therapieansatz:
das Krebswachstum langfristig zu stoppen, Beschwerden zu lindern
und die Lebensqualität des Patienten bestmöglich zu erhalten.
Wenn Prostatakrebs streut, wandern die Krebszellen meistens über die Blut- oder Lymphbahnen. Betroffen sind vor allem:
- Knochen: Am häufigsten sind die Wirbelsäule, das Becken und die Oberschenkelknochen betroffen.
- Lymphknoten: Insbesondere die Lymphknoten im Beckenbereich.
- Innere Organe: Seltener kommt es zu Absiedlungen in Leber oder Lunge
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